Meine Arbeiten mit Epoxydharz entstehen in einem freien, intuitiven Prozess, bei dem Bewegung, Material und Emotion miteinander verschmelzen.
Das Harz wird für mich nicht nur zu einem Werkstoff, sondern zu einem lebendigen Element, das auf Licht, Schwerkraft und Form reagiert.
Während des Gestaltens entstehen fließende Strukturen, transparente Ebenen und organische Formen,
die sich ständig verändern.


Besonders faszinierend ist für mich der Moment des Aushärtens:
Durch gezieltes Biegen, Formen und Neuarrangieren entwickelt das Material eine eigene Dynamik und wächst teilweise bewusst über den klassischen Bildraum hinaus.
So entstehen Werke mit außergewöhnlicher Tiefe und plastischer Wirkung – zwischen Malerei, Objektkunst und Skulptur.
Lichtreflexionen, glänzende Oberflächen und transparente Schichten verleihen jeder Arbeit eine lebendige Präsenz, die sich je nach Perspektive immer wieder neu entfaltet.
Jedes Kunstwerk ist ein Unikat und Ausdruck eines kreativen Prozesses, der nie vollständig planbar ist. Gerade dieses Zusammenspiel aus Kontrolle und freiem Fluss macht die Arbeit mit Epoxydharz für mich so besonders.